Edelmetalle – Fundament der strategischen Finanzplanung
Gold – das "barbarische Relikt" kehrt zurück
Seit die Finanzkrise in die Öffentlichkeit
rückte, ist vor allem Gold
wieder in aller Munde – und zunehmend
auch in den Depots von Vermögens verwaltern und verunsicherten
Anlegern. Dies keineswegs deshalb,
weil jene verunsicherte Anleger innerhalb kürzester Zeit vom
linearen, charttechnisch getriebenen
Kurzfristdenker zum antizyklisch
agierenden Strategen mutierten, sondern
einfach mangels sinnvoller Anlagealter nativen! In den Wertpapiermärkten der neunziger Jahre ließen
sich klare Korrelationen zwischen
verschiedenen Anlageklassen für die
Gestaltung eines ausgewogenen Portfolios ausnutzen. So glätteten beispiels weise Euro-Renten das
Verlustrisiko volatiler Dollar-Aktien, während
letztere die Renditechancen für
das Gesamtdepot erhöhten. ...
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Autor: Dietmar Wilberg Finanzplaner(MBA)
Gold & Silber als unverzichtbarer Depotanker
Warum nur physischer Kauf und bankexterne Lagerung Risiken minimieren
Obwohl seit offizieller Wahrnehmung der
Banken- und Finanzkrise über Gold als ultimative
Krisenwährung immer häufiger zu lesen
ist, so münden fast alle abgeleiteten
Empfehlungen im aufgeblähten Papieruniversum:
Anleihen, Fonds oder Zertifikate
sollen die verunsicherte Investorengemeinde
am erwarteten Goldpreisanstieg partizipieren
lassen! Ist dies für einen strategisch orientierten
Edelmetall-Käufer ausreichend?
Es geht in unserem ungedeckten Kreditgeldsystem um nichts weniger, als um die Speicherung von Kaufkraft! Hier ein repräsentatives Beispiel: das 1908 vom Fließband gelaufene Ford-T-Modell kostete 850 US-Dollar bzw. 42,5 Unzen (31,1 Gramm) Gold. 100 Jahre später zahlte man für das Mittelklassemodell Focus 2,0 Diesel knapp 30.900 US-Dollar bzw. 39,5 Unzen Gold: ...
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finEST private wealth Ausgabe 3/2009
Autor: Dietmar Wilberg Finanzplaner(MBA)
